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Grüne Liste besuchte Skater-Initiative

Skater wünschen sich Skate-Halle

Decken Sponsoren und das Arbeitsamt die Kosten?

(10.08.2000) jaso. Sehr laut sprechen mussten die Stadträtinnen der Grünen Liste, Ute Hötzer, Dorothea Wirag und Sibylle Schüßler, und Rosemarie Strobel-Heck, Jugendamt, gestern bei dem Gepräch mit der Skater-Initiative an der Skater-Anlage im Arlinger. Denn über die Halfpipe und Ramps sprangen trotz Mittagssonne gut ein Dutzend begeisterte Fun-Sportler. Das Interesse an der nach 30 Jahren Existenz wohl fälschlich bezeichneten "Trendsportart Skaten" ist weiter ungebrochen.

Darum regt Stephan End als Sprecher der Pforzheimer Skater an, nach geeigneten Räumlichkeiten für eine "Skatehalle" Ausschau zu halten. Damit könne den Jugendlichen ein vom Wetter unabhängiger Treffpunkt geschaffen, der Nachwuchs von der Straße geholt und "vorbeugende Maßnahmen bei der Jugenderziehung" getätigt werden, so der 31-Jährige: "Diese Halle würde Pforzheim für die Jugendlichen um einiges attraktiver machen."

Bei einem Jugendhearing im Dezember 1999 sprach End diese Idee das erste Mal an. Daraufhin kontaktierte ihn die Grüne Liste. "Wir wollen die Interessen der Jugendlichen befördern und dieses Anliegen nachhaltig unterstützen", versprach Ute Hötzer und die Politikerin informierte sich über Projekte in vergleichbaren Städten. Sie wurde in Ulm fündig: Der dortige Stadtjugendring unterhält eine eben solche Skatehalle, finanziert durch Mitgliedsbeiträge und Eintritte der Skater.

Ends Finanzierungsplan - er arbeitete zwei Jahre für einen Skateboardhersteller und kennt "sämtliche Skateparks in Deutschland" - ist da weit ausgeklügelter: Die Geräte zahlen Sponsoren aus der Sportindustrie, eine angekoppelte Schreinerei - dafür gebe es Zuschüsse vom Arbeitsamt - "bildet Arbeitslose zu Meistern aus" und besorgt die Wartung der Rampen. Zudem kämen noch Gelder aus Eintritt und Veranstaltungen.

Die Grünen-Stadträtinnen hatte End schließlich überzeugt. Problem bleibt aber, eine geeignete Räumlichkeit zu finden - und dass der Gemeinderat überhaupt gewillt ist, sie zu suchen. Nun gilt es für die Skater-Initiative, Vertreter anderer, größerer Fraktionen auch für das Konzept zu gewinnen. Dazu wird die Initiative in der momentanen Sommerpause versuchen, mit weiteren Fraktionen in Kontakt zu kommen.

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Letzte Aktualisierung: 11.2.2024

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