TV-SKRIPTE

« zurück


Lalique & Co lockte bereits 8 000 Besucher: Noch zweieinhalb Wochen sind Leihgaben zu bewundern
AUSSTELLUNG ERNTET VIEL BEWUNDERUNG
Richtig eng war es im Reuchlin-Haus zur Sonnenfinsternis
» lesen

In Pforzheim wird mehr als jeder dritte Bund für's Leben geschieden
"Die Frauen sind nicht mehr so dumm wie früher"
Resultat der zerbrochenen Ehen: Schulden und 250 alleinerzogene Kinder im Jahr
» lesen

Trotz Absperrungen und Sturm liefen einige zu den Gräbern
Todesgefahr auf dem Friedhof
Wiederöffnung des Hauptfriedhofs wurde auf heute verschoben
» lesen

Früh übt sich...
Journalimus aus Kinderhänden
Für Journalismus begeisterte ich mich schon als Kind. Das Resultat: die Grundschulzeitung "Jugendpost"
» lesen

Blick-Magnet Verona

(1999) Auf einem knapp drei Quadratmeter großen Plakat wendet sie in der ganzen Stadt ihre Schnute lasziv dem Passant entgegen. Oder posiert in Leoparden-Look-Bikini vor einem Spiegel, damit man(n) beide Schokoladenseiten sehen kann. Verona Feldbusch lockt, empört, begeistert aus den blauen Bushäuschen heraus. Lustig wird's, setzt man sich auf einen Sitz der Bushaltestelle, gleich neben Verona, und beobachtet die Reaktionen der Passanten. Dabei stellt sich heraus, dass die Werbung für ihr geheimes (?) Tagebuch - oder eigentlich für sie selbst - ein wahrer Magnet für die Blicke der Vorübergehenden ist. Schon in zehn Meter Entfernung konzentrieren sich die Augen auf das Dingchen. Der Grad der optischen Attraktion dieses Sexsymbols ist hoch. Neidisch werden die Kommunalwahl-Kandidaten, die nur wenig entfernt von anderen Plakaten lächeln. Die Politker sehen sich aber auch nicht dem verächtlichen Blick einer älteren Frau gegenüber, die sich mit großem Gezeter von der Nackten abwendet. Eine Mutter wendet sich zum Abbild hin, zeigt ihren Kindern mit dem Finger das Modell. Während Frauen sich viel länger mit dem Poster zu beschäftigen scheinen - ihre Augen kritisch über den ganzen Körper Veronas schweifen lassen, junge Mädchen sogar ehrfurchtsvoll inne halten - schenken Männer der Moderatorin überraschender Weise kaum Beachtung: Ein kurzer Blick, ein Gedanke, und weiter laufen. Nur zwei Schülern entlockt die 1,0-Abiturientin ein "Boah, geil..." und lautes Gelächter. Später findet ein Rehpinscher Gefallen an dem Rasseweib mit aufgesetztem grammatikalischem Defizit. Ein kurzer Blick mit den treuen Augen, und der Hund hebt sein Beinchen. jaso"

» nächster Artikel

Letzte Aktualisierung: 19.11.2022

» Zufallstext

» nächster Text





Im Magazin:

In Pforzheim wird mehr als jeder dritte Bund für's Leben geschieden
"Die Frauen sind nicht mehr so dumm wie früher"
Resultat der zerbrochenen Ehen: Schulden und 250 alleinerzogene Kinder im Jahr
» lesen

jaso°press
mehr JASO im jasoweb.de
Impressum