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Der Dritte Reichston

Walther von der Vogelweide über den Konflikt zwischen Kirche und Staat

Einführung in die Probleme und Methoden der Mediävistik

(01.07.1999) Im dritten Spruch des Reichstons (L 9,16), der Kirchenklage, setzt sich Walther von der Vogelweide[1] mit dem Bann über Philipp von Schwaben auseinander und thematisiert eindrucksvoll den Konflikt zwischen kirchlicher und weltlicher Macht im Mittelalter. Der im Herbst 1201 verfaßte Spruch bildet das Thema dieser Arbeit. Hauptaugenmerk liegt dabei auf den geschichtlichen und gesellschaftlichen Hintergründen, die zur Doppelkrönung und im weiteren Verlauf zum Ausspruch des Banns über Philipp durch Papst Innozenz III. führten. Ziel ist aber auch, auf Walthers Position in dieser Konfliktsituation genauer zu definieren.

Bevor also auf das Werk Walthers eingegangen wird, sollen kurz die geschichtlichen Hintergründe beleuchtet werden, damit alle Feinheiten und Anspielungen in diesem Spruch genauer interpretiert werden können. Unter geschichtlichen Hintergründen versteht sich in diesem Fall der Ablauf des über Jahrhunderte anhaltenden Konflikts zwischen Kirche und Staat, der nach Ende des Investiturstreits zwar an Stärke verlor, mit der Doppelkrönung aber dennoch einen eineinhalb Jahrzehnte dauernden Bürgerkrieg mit sich brachte. In dieser Arbeit wird aber nur der Ablauf des Konflikts ab dem Ende des Investiturstreits in Deutschland thematisiert.

Daraufhin werden die politischen Aussagen Walthers und ihre rhetorische Darstellung bearbeitet, immer in Verbindung zu den historischen Ereignissen.

Eine Betrachtung der Lebensumstände und eventuell einer daraus resultierenden politischen Wankelmütigkeit Walthers bildet den Abschluß der Arbeit.

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Letzte Aktualisierung: 16.2.2022

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