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Mechatroniker präsentierten ihre Projektarbeiten

Mechatronik macht Spaß

(23.09.1999) jaso. Das erste Jahr Mechatronik an der Heinrich-Wieland-Schule geht zu Ende. Die Ausbildungsordnung wurde im August 1998 verabschiedet, und kurz darauf bot die Fachschule auf dem Haidach jene technische Disziplin an. Industriemechanik und Energie-Elektronik werden hier vermischt und zu einem Fachbereich zusammengefasst, der den Azubis neue Möglichkeiten erschließt.

"Es ist ein ganz neuer Beruf," preißt Schulleiter Frank Nestl das Konzept, "und bleibt keine Eintagsfliege, wie viele Kritiker vorbrachten." Auch das Interesse der Unternehmen und die dem entsprechend hohe Zahl an neuen Schülern unterstreichen die Qualität der Mechatronik. 30 Schüler haben sich angemeldet, um für dreieinhalb Jahre die Schulbank nach dem Realschulabschluss erneut zu drücken.

Dass Erfahrung sammeln aber auch mit viel Spaß verbunden ist, zeigten die elf "Pioniere" des ersten Mechatronik-Jahrgangs. Die Aufgabe ihrer Jahresarbeit war die Konzeption und Realisierung eines elektrischen Schiebetors. Was zuerst simpel wirkt, entpuppte sich bei der Präsentation gestern als anspruchsvolle Herausforderung.

Reibungslose Mechanik und eine moderne elektrische Steuerung verbanden in den kleinen Meisterwerken die Lehrinhalte des vergangenen Jahres. "Theoretische Kenntnisse dazu vermitteln wir," so Klassenlehrer Roland Hasenohr, "die Unternehmen geben in der intensiven Kooperation die Praxiskenntnisse." Zwar hätten viele Ausbilder anfangs über den hohen Aufwand geklagt, aber die Kenntnisse der Pennäler jetzt seien weitaus besser als die vieler anderer Auszubildender.

Das erkennen auch die Schüler. "Es macht mehr Spaß," schildert Konstantin Fröhlich seine Beweggründe zur Mechatronik, "größeres Fachwissen zu erlangen" Heiter stimmen den 19-jährigen auch seine Berufschancen. "Früher wurden zu einer Reparatur - etwa eines Schiebetors - ein Mechaniker und ein Elektiker geschickt, heute braucht man nur einen Mechatroniker."

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Letzte Aktualisierung: 9.6.2024

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