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Letzte Aktualisierung: 14.2.2020

• Corona-Virus: Zwei Infizierte in der Quarantäne-Kaserne

Sendedatum: 02.02.2020 • Format, Länge: Rep 1:30 • Sender: ARD

Zwei der mehr als 100 Rückkehrer aus China haben sich mit dem Corona-Virus infiziert. Gestern hatte eine Maschine der Bundesregierung die Menschen aus der chinesischen Region Wuhan ausgeflogen und zur Quarantäne in eine Kaserne im rheinland-pfälzischen Germersheim gebracht. Die beiden Erkrankten werden nun in einem Krankenhaus behandelt.

Es ist ein Schock für die Beteiligten: Zwei der China-Rückkehrer sind doch mit dem Corona-Virus infiziert. Gestern nach Untersuchungen noch als symptomfrei bezeichnet und daraufhin in Quarantäne in Germersheim gebracht, fuhren sie Infektionsschutzkrankenwagen am Vormittag in das Uniklinikum Frankfurt.

O-TON Fritz Brechtel, Landrat Kreis Germersheim: „Es gibt eine Neuentwicklung: Nachdem die Personen aus Frankfurt gestern Abend gekommen sind und ihre Zimmer bezogen haben, wurde heute Morgen festgestellt, dass zwei Personen positiv sind. Das heißt, sie haben den Virus in sich. Die medizinischen Details werden geklärt.“

Das Ergebnis stammt aus den Gesundheitsuntersuchungen nach der Landung gestern am Frankfurter Flughafen. In einer Turnhalle waren die China-Rückkehrer auf das Virus getestet worden. Heute lagen die Ergebnisse vor. Die Betroffenen sollen den Befund gefasst aufgenommen haben.

Gestern Abend, kurz vor elf, mehr als 22 Stunden nach dem Start im chinesischen Wuhan waren sie angekommen: 115 Rückkehrer fuhren in drei Bussen auf den Luftwaffenstützpunkt im pfälzischen Germersheim, unter ihnen auch die zwei Infizierten.

O-TON Fritz Brechtel, Landrat Kreis Germersheim: „Die restlichen Personen bleiben hier in Quarantäne und die Quarantänezeit beginnt seit heute Morgen neun Uhr.“

Denn die Inkubationszeit, die Zeit von der möglichen Ansteckung bis zum Krankheitsausbruch, dauert bis zu zwei Wochen. Die Rückkehrer sind in drei Gruppen aufgeteilt. Sobald wieder jemand Infektionsmerkmale zeigt, würde sich die Quarantäne für die betroffene Gruppe wieder verlängern – im schlechtesten Fall um Monate.



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• 50 Jahre Perlenflasche: Glassiker

Sendedatum: 28.08.2019 • Format, Länge: Rep 2:07 • Sender: ARD

Da gab es die Cola-Flasche, inspiriert von der Taille einer Frau. Und auch Chanel Nummer 5 schuf einen Designklassiker aus Glas. Und dann heute vor 50 Jahren die Perlenflasche: deutsch, pragmatisch, robust.

Immerhin mit Perlen auf ihrem Dekolleté. Ganze 230! Doch Perlen und Taille hat sie vor allem, damit sie nicht durch Fettfinger rutscht. Und auch das uncharmant: Abnutzungsstreifen, Falten eines Flaschenlebens! Sind sie zu breit, fliegt die Flasche aus dem Mehrwegkreislauf.

50 mal ist sie dann gewaschen, gefüllt, geleert und zurückgegeben worden. Ihre Skulpturalität unterwirft sich der Automatisation: Maschinen mögen Schraub- keine Bügelverschlüsse, wie sie vorher die Wasserflasche krönten.

Bis heute wurden fünfeinhalb Milliarden Flaschen hergestellt. Die Idee von Anbeginn an: Es muss möglich sein, sie fast überall in Deutschland abgeben zu können, sodass sie nicht weit zum nächsten Brunnen transportiert werden muss. Wenig Weg auf dem Mehrweg, Sortieraufwand in Grenzen halten. Und: Den hunderten Abfüllern Platz für ihre Etiketten und Marketing-Gags lassen:

Werbespot: “Klasse! Hassia hat jetzt Klebebilder! Hassia Orange und Hassia Zitrone mit Klebebildern aus dem Hassia-Quellreich."

Glasklar genial, wäre da nicht ihr Gewicht. 600 Gramm Glas für 700 Milliliter Wasser: gar nicht effizient, gar nicht treppenhausfreundlich. Folgerichtig kam dann 1996 das leichte Plastikpendant.

Ausgerechnet ein Umweltminister machte ihr dann richtig zu schaffen: Einwegflaschenpfand wirkte wie eine Art Absolution, statt aus der ökologischen Glasflasche aus Plastik zu nuckeln. Der Perlenflaschenmarktanteil: geschmolzen von einst 93 auf 12 Prozent.

Doch jetzt, wo Mikroplastik in aller Munde ist, kommt sie wieder in Mode. Darum lass Dich feiern, Ikone durstlöschender Sachlichkeit. Glückauf! Hals- und Glasbruch! Du gehörst noch lange nicht zum alten Eisen.



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