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Letzte Aktualisierung: 19.3.2021

• Corona: Im Buch der Virusveränderungen lesen

Sendedatum: 25.01.2021 • Format, Länge: Rep 1:37 • Sender: ARD

Bisher verändern Covid-19-Virusmutationen nicht den Krankheitsverlauf. Doch vielleicht mutieren sie dahin. Deshalb ist es wichtig, die Veränderungen des Virus im Auge zu behalten. Von heute an sollen fünf Prozent aller positiven Corona-Tests untersucht werden – in Laboren wie diesem:

Das Bioscientia-Labor im rheinland-pfälzischen Ingelheim: Heute morgen wird endlich die Supermaschine gefüttert.

„Siiiiiiiiiib“

30 Stunden lang liest sie positive Corona-Tests aus ganz Deutschland. Das Ziel: Welche Virus-Mutation taucht dabei auf? Verschlimmert sich das Infektionsgeschehen? Der Sequenzierautomat: eine Art Lesehilfe für die Erbinformation des Corona-Virus.

O-TON Oliver Harzer, Geschäftsführer Bioscentia: „Wir lesen die Seite dieses Buches komplett durch – von A bis Z. Und dann können wir jede Buchstabenänderung, jede Wortänderung in diesem Text erkennen. Und das geht dann über das RKI in die wissenschaftliche Datenbank.“

Alles aufwendig und somit teurer als PCR-Tests allein. Von nun an sollen mindestens fünf Prozent der Positivproben auf Mutationen untersucht werden. Für jede gibt es 220 Euro. Nachbarländer aber hinken hinterher: Erst vor einer Woche forderte die EU-Kommission: Die Sequenzierung müsse dringend vorangetrieben werden. Virologen sehen das ähnlich. Schließlich machen Virusmutationen vor Landesgrenzen nicht halt.

O-TON Sandra Ciesek, Virologin Universitätsklinikum Frankfurt: „Wir sehen ja durch den Reiseverkehr, dass neue Varianten aus dem Ausland eingeschleppt werden nach Deutschland, es gibt Menschen die jeden Tag pendeln weil sie in Deutschland arbeiten und das zeigt, dass es auch wichtig ist, auf die Nachbarländer zu schauen.“

Zurück nach Ingelheim: Bioscientia rechnet zunächst mit 1.500 Ergebnissen in der Woche. Das Covid-19-Virus bedeutet auch hier viel Arbeit für Mensch und Maschine.



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