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Letzte Aktualisierung: 13.6.2024

• Kinder-Lebens-Lauf: Freude für Jens

Sendedatum: 13.06.2024 • Format, Länge: Rep 3:00 • Sender: ARD

Jeder, der Kinder hat, fragt sich, warum Kinder immer so begeistert sind von allem, was Blaulicht oben drauf hat. Vielleicht, weil Feuerwehrautos und Streifenwagen so schön bunt sind? Oder blinken und Lärm machen? Dass sie meist nur kommen, wenn es einen traurigen Hintergrund hat – das vergessen Kinder. Einen traurigen Hintergrund vergessen lassen - das wollten auch die Einsatzkräfte in Wiesbaden und Mainz, als sie einem schwerkranken Jungen einen unvergesslichen Tag bereiten wollten. Ihr Ziel: Dass Kinder wie er - und ihre Familie - von der Gesellschaft nicht vergessen werden.

Wie man Jungs eine Freude machen kann? Zum Beispiel mit einem Besuch bei der Feuerwehr! Da spielt auch keine Rolle, dass Jens wegen einer schweren Hirnerkrankung im Rollstuhl sitzen muss. Aber mit dieser Einschränkung in die Drehleiter? Hoch hinaus in die Luft?

ATMO „Traust Du Dich das?“ - "Jaaaaaaa!!!!" - "Möchtest Du?" - "Uhijaaa!!!!"

Was ist das auch für eine Frage?! Jens ist Teilnehmer des Kinder-Lebens-Laufes. Er führt derzeit durch ganz Deutschland, soll auf Kinder und Jugendliche und ihre Familien aufmerksam machen, die mit lebensverkürzenden Erkrankungen leben. Und so schwebt der neun Jahre alte Jens 30 Meter in die Luft.

ATMO "Schwindelig ist das."

Als die Feuerwehren von Wiesbaden und Mainz gefragt wurden, ob sie für die Aktion etwas auf die Beine stellen könnten, da fackelten sie nicht lange.

OTON Philipp Posledni, Berufsfeuerwehr Wiesbaden: „Den Jungen so glücklich zu sehen - auch das Geschwisterkind, was auch mal im Rampenlicht stehen darf - so dieser gesamten Familie etwas zurückzugeben, ist für uns eine ganz, ganz wichtige Sache, stellen uns dafür gern hinten an und wir wollen einfach nur: da sein.“

Erkennungszeichen des Kinder-Lebens-Laufs: die Engelsfackel. Jens soll sie heute von Wiesbaden nach Mainz bringen – natürlich in einem Blaulichtkonvoi. Und da zwischen beiden Städten der Rhein fließt, geht es auch noch aufs Feuerwehrboot. Auf der Brücke: Blaulicht und lautes Tatütataa. Denn die Bevölkerung soll herhören und wissen, wie wichtig die Arbeit von Kinderhospizdiensten ist, für die schwerkranken Kinder und Jugendlichen selbst, aber auch für ihre Familien.

OTON Jan Jenning, Vater von Jens: "Es geht nicht nur ums Sterben, sondern es geht über das weit hinaus: Sie helfen ihm bei Reittherapien, die zu finanzieren, dass sie möglich sind, dass es ihm besser geht. Und: Hinten fallen immer wieder die Geschwisterkinder runter. Da denken die dran, kümmern sich drum, machen Geschwistertreffs, und dann sind die halt besser versorgt. Das ist ganz toll, für uns eine Riesenentlastung."

Und weil Jens es so gut gefallen hat, darf er auf der anderen Flusseite gleich wieder in die Lüfte steigen - inmitten von Mainz. Und als er oben ist, drücken die Einsatzkräfte von Feuerwehr, Polizei, THW und Rettungsdienst alle auf einen Knopf.

ATMO "Tatüüütataaatatüüütataaa"

OTON Nataliya Jenning, Mutter von Jens: "Ich bin überwältigt, ich habe mehrmals Gänsehaut gehabt, ich hab geweint. Das ist wahnsinnig, wieviele freiwillige Leute, FW und Pol mitmachen, damit dieses Thema veröffentlicht wird, damit jeder uns hört und sieht mit unseren Bedürfnissen, unsere Problemen."

OTON Jens Jenning, neun Jahre alt: "Am liebsten würde ich das jetzt noch mal von vorn machen."

Was für ein toller Tag für Jens. Und eben auch für seinen Zwilingsbruder Max.



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