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Letzte Aktualisierung: 20.9.2019

• Pränataler Bluttest: Wie lief es bisher und in Zukunft?

Sendedatum: 19.09.2019 • Format, Länge: Erklärminute, 1:00 • Sender: ARD

Krankenkassen können in Zukunft die Kosten von Gen-Untersuchungen zur Gesundheit ungeborener Kinder übernehmen. Bei Behindertenverbänden und Ethikern stößt das auf heftige Kritik. Wie lief es bisher und unter welchen Bedingungen wird der Trisomie-Test übernommen?

Es ist nur ein kleiner Piks, aber er kann kann viele Informationen über das ungeborene Leben liefern: Der vorgeburtliche Bluttest erfolgt nach der neunten Schwangerschaftswoche und zeigt Chromosomenstörungen. Sie deuten mit hoher Wahrscheinlichkeit auf Erkrankungen wie das Downsyndrom hin, aber auch auf Herzfehler oder Gaumenspalten.

Der Vorteil: Da es ein reiner Bluttest ist, wird eine Entnahme von Fruchtwasser oder Plazentagewebe und somit ein erhöhtes Risiko von Fehlgeburten vermieden.

Bislang müssen Schwangere den Test meistens selbst zahlen. Er kostet mindestens 150 Euro.

Nun soll er wie bislang die Fruchtwasseruntersuchung Kassenleistung werden – zumindest bei Risikoschwangerschaften wie bei Frauen ab 35 Jahren.

Weitere Voraussetzung: eine vorherige intensive ärztliche Beratung etwa über die Tragweite des Downsyndroms.

Das Bundesgesundheitsministerium muss der Regelung noch zustimmen. Und der Test wird erst zur Kassenleistung, wenn eine verpflichtend vorgesehene Versicherteninformation entwickelt wurde. Bis dahin wird es wohl noch ein Jahr dauern.



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