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Geschenke absahnen ohne dabei blass zu werden

Rund 1000 Besucher infomierten sich beim „Pforzheimer Hochzeitstag“

(08.01.2007) jaso. „Ach, das wäre doch auch was für uns, Schatz?“ Ihre Blicke drehen sich vom Buch mit Fotos verschiedener Hochzeitspaare hinauf zum Mann an ihrer Seite. „Hm, ja.“ Mehr als gefühlsneutrale aber diplomatische Zustimmung kommt nicht über seine Lippen. Derweil hat sich der Fotograf so viel Mühe gegeben, in diesem großen, schwarzen Fotoalbum mit einem breitgefächerten Potpourri an Hochzeitspaar-Figuren die Bedeutung der Hochzeit zu versinnbildlichen: Ein Paar steht eng umschlungen beieinander, blickt schmachtend in die Kamera; oder es steht Rücken an Rücken – nichts wird dieses Duo je zerrütten; ein anderes, weitauseinander stehend, hält sich als Zeichen gegenseitigen Vertrauens nur an den Fingern und würde ohne diesen letzten Halt gleich in den Buchsbaumbusch des Kirchgartens purzeln. Ewige Liebe. Auf Fotopapier.

Auch wenn diese Romantik in Pforzheim bei mehr als einem Drittel aller Ehen nicht ewig hält: Der Stand des Scheidungsanwalts fehlte auf dem siebten „Pforzheimer Hochzeitstag“, der Hochzeitsmesse am Samstag im CongressCentrum. Seit sieben Jahren, immer am Dreikönigstag, informieren sich hier rund 1 000 Besucher über die neuesten Trends und klassischen Bestandteile einer Hochzeit. 45 Aussteller – so viele wie noch nie – präsentieren ihre Angebote zum laut Volksmund schönsten Tag des Lebens. „Wir sind zum zweiten Mal hier. Die Messe ist gut, weil potentielle Brautleute sich hier informieren können. Und Trends werden hier gesetzt,“ ist sich Dabiela Janssen sicher. Sie präsentiert den „Hochzeitstisch“, der ein gefürchtetes Hochzeitsdebakel verhindern soll: „Doppelschenkungen“. Das Prinzip verspricht dem Paar mehr Effizienz beim Geschenke-absahnen: „Für viele Ältere ist es immer noch sehr wichtig, bei der Hochzeitsfeier ein Geschenk in den Händen halten zu können.“ Um ihnen klar zu machen, welche Geschenke gewünscht sind, bietet Janssen in ihrem Geschäft „Trendhouse“ einen Tisch an. Was darauf landet, sucht sich das Paar aus. Mit einem Besuch oder über das Internet können Hochzeitsgäste die Geschenke vom Tisch wegkaufen. Nicht verkauftes wird zurückgenommen. „Wir schlagen so zwei Fliegen mit einer Klappe: Das Paar bekommt, was es will. Die Gäste schenken das passende Geschenk und nicht nur Geld.“

Gleich gegenüber des „Hochzeitstischstands“ können die Hochzeitskleider betrachtet werden. Gerade eben noch wurden sie in der Modeshow über den Laufsteg getragen. Jetzt erklärt Hochzeitstag-Veranstalterin Jutta Epple, was in Sachen Hochzeitsmode angesagt ist: „Altrosé, rosa und viel, viel Tüll. Schmale Linie. Oder pompöser mit Tüll. Die wenigsten Frauen können hartweiß tragen. Creme-farbene Hochzeitskleider sind zu empfehlen, weil der Teint schöner wird. Man wirkt dann nicht so blass.“ Aha. Und die Männer? „Der Bräutigam passt in braune Töne. Oder natürlich der klassische, schwarze Anzug. Oder spanischer Schick mit Organza-Stoffen, die gerne mal gecrasht sein können.“ Gecrasht? Wie beruhigend: der gute alte Knitter-Look also.
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Letzte Aktualisierung: 9.11.2021

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