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Hoher Anlegerschutz und Service

Stuttgart ist erste Wahl für Privatanleger

(21.09.1999) jaso. Beim Stichwort Börse denken viele zuerst an Frankfurt. Doch auch die Börse Stuttgart hat ihre Reize - vor allem für Privatanleger. Dieter Lendle, Vorstandsmitglied der Maklerfirma Euwax Broker AG, bezeichnete in seinem Vortrag im Rahmen der Wertpapiermesse der Sparkasse das Parkett in der Landeshauptstadt als die "Kleinanlegerbörse" schlechthin. 25 Prozent aller Ge-schäftsabschlüsse an deutschen Börsen würden hier durch Privatleute getätigt, und damit gelte Stuttgart als größte Regionalbörse mit geringerem Umsatzvolumen.

Dass die Stuttgarter Börse bei den Kleinanlegern floriert, liegt wohl an dem System der "Retailbörse." Privatanleger handeln hier als gleichberechtigte Marktteilnehmer, auch wenn ihre Käufe und Verkäufe noch so gering sind. Bis zu einer Aktie kann gehandelt werden und mit Hilfe "virtueller Parketthändler" wird versucht, dem Privatmann Handel zu besten Konditionen zu ermöglichen. Insgesamt ist das Stuttgarter System eine Verbindung der traditionellen Stärken von Makler- und Computerbörsen und bietet zudem Dienstleistungen, die das übliche Informationsdefizit des einzelnen Kleinanlegers gegenüber den anderen Marktteilnehmern minimieren. "Das Servicetelefon als direkter Draht zu Makler, umfangreiche Internet- und innovative Videotextseiten und genau unter der Börse das Börsentreff mit Spekulationen, Gerüchten und Anlagetipps von Mund zu Mund - das kann jeder nutzen," so Lendle.

Jede Informationsquelle sollte genutzt werden - vor allem im Optionsgeschäft mit seinen 9000 Papieren. In diesem Segment führt Stuttgart seit Anfang diesen Jahres ebenfalls vor Frankfurt und wickelt 60 Prozent des Option-Handels ab. Gründe für das Vertrauen in die Schwaben: Deren Kernkompetenz bei Optionsscheinen und scharfe Richtlinien und Pflichten für die Banken, "um den Kleinanleger zu schützen." Außerdem die hohe Transparenz für den Anleger. Und im Euwax-Modell ist auch hoher Anlegerschutz gegeben. Die 3,5 Millionen Kurse werden täglich aufgezeichnet und Fehler können so jederzeit nachgeprüft werden und das Limit-Kontrollsystem LiCoS gewährleistet, dass zu order-, und nicht listenorientierten Preisen gehandelt wird.

In der abschließenden Diskussion äußerte sich Lendle, selbst "konservativer Anleger", kritisch zu Aktienanleihen. "Sie sind in Mode gekommen, haben ihren Charme, aber auch Probleme." Gar "Manie" nannte er den Run auf Internet-Aktien. Weiter Prognosen wollte Lendle tortz jahrelanger Berufserfahrung nicht wagen. "Ich bin kein Prophet, sonst wäre ich längst in der Karibik."

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Letzte Aktualisierung: 19.1.2022

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