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Damit wir wissen, wo wir stehen

Bei der "Leitbildermittlung" fingen die Delegierten kräftig an zu schreiben

(27.10.1999) jaso. Während Polizeibeamte in Zivil vor dem Gebäude mehrere Jugendliche nach Drogen durchsuchten, tagten im Bürgerhaus Buckenberg-Haidach Vertreter der Pforzheimer Jugendverbände zur letzten Vollversammlung des Stadtjugendrings in diesem Jahr. Am Dienstag Abend informierten sich die rund 30 Delegierten unter anderem über die neuen Zuschuss-Richtlinien für Austauschprogramme mit den Partnerstädten. In Zukunft können auch Erwachsenengruppen Zuschüsse für Fahr-ten nach Vicenza, Gernika oder St. Maur beantragen, sofern es sich bei dem Organisator der Fahrt nicht um einen kommerziellen Anbieter handelt. 15

Weiterer Punkt der Tagesordnung war die Verabschiedung von Martin Sambeth. "Es ist ist nicht meine Art, sich während einer Amtszeit rauszuschleichen," aber er müsse sich jetzt voll und ganz auf seine neue Arbeitsstelle in Gaggenau konzentrieren. Fast genau drei Jahre war der Vertreter der DGB-Jugend im Vorstand des SJR und erhielt nun für sein Engagement großen Beifall. Jetzt galt es, einen Nachfolger zu finden. Doch so oft Vorsitzender Dr. Jörg Schmidt die Leichtigkeit und den geringen Zeitaufwand des Beisitzer-Postens auch pries: Es erklärte sich niemand bereit, das Amt zu übernehmen. Damit erhielt der Vorstand einmal mehr eine Ernüchterung. Bereits früher machte Schmidt den Delegierten deutlich, dass er von ihnen ein größeres Interesse am Jugendring und seinen Möglichkeiten erwarte. "Denn sonst verlieren wir unsere Basis," warnte Schmidt damals und versprach, auf mehr Motivation bei den Mitgliedern hinzuarbeiten.

Und in diesem Sinne ,überrumpelte' 39 Schmidt am Dienstag die Vertreter mit einer Fragebogenaktion. Ein Meinungsanalyse-Büro war beauftragt worden, mit einer "Organisationsuntersuchung" die Position des SJR in Pforzheim zu eruieren. "Damit wir wissen, wo wir stehen," benannte Schmidt die Intension des Vorstands. Die Blätter wurden verteilt, und die Delegierten fingen kräftig an zu schreiben.

Die Ergebnisse dieser "Leitbildermittlung" gibt es aber erst Mitte Dezember zu sehen. Da veranstaltet der Stadtjugendring den "Leitbildworkshop" im Forum Hohenwart. Ehrenamtlich Tätige sollen hier gemeinsam mit dem SJR-Vorstand die Antworten der Fragebögen überarbeiten und kritisch hinterfragen. Hoffentlich bringt diese Aktion etwas. Denn für das kommende Jahr hat sich der SJR wieder viel vorgenommen. Ende März ein großes Benefiz-Konzert "Gegen die Kälte" mit einer populären Band aus der Region, dann die zahlreichen Freizeiten und eine "Multimediabörse für Jugendliche." Und für die Organisation dieser Veranstaltungen wird mehr Engagement der Mitgliedsverbände nötig sein.

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Letzte Aktualisierung: 16.2.2022

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