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Trotz gewaltigem Gospel sangen nicht alle mit

Der Flutlichtchor Dennach gab Gospel-Konzert in Öschelbronn

(13.12.1999) Öschelbronn/ Dennach (jaso). Einen Mix aus klassischer Musik und Gospel mit englischen und deutschen Texten gab es am Sonntag Abend in der Evangelischen Kirche Öschelbronn. Denn die 30 Sängerinnen und Sänger des Jungen Chors "Flutlicht" vom Dennacher Gesangverein "Edelweiß" unter der Leitung von Esther Klöttschen hatten zu einem Abend mit modernen Kirchen- und Weihnachtsliedern eingeladen. Rund 200 Zuhörer waren gekommen, die Kirche war bis auf die letzten beiden Reihen gefüllt.

Die Damen in roten Roben, die Herren in Schwarz gekleidet mit einer silbernen Brosche am Kragenknopf eröffneten den Abend mit "Imagine," der weltbekannten Komposition der "Beatles"-Größen John Lennon und Paul McCartney. Mit "Burdon Down Lord" von Gospel-Komponist Jeff Guillen stieg die Truppe dann in den mitreissenden Sound der nordamerikanischen Kirchenmusik ein, dem Gospel, den die Afro-Amerikaner schufen, um den kühl-europäischen christlichen Glauben dem mitreißenden Rhythmus des heißen Afrikas anzupassen. Abwechselnder Einzel- und Gruppengesang zeichnet diese volkstümliche Form der Kirchenmusik aus, als auch die Bewegungen der Singenden: Sich zum Tempo der Musik wiegen, schnippen, klatschen - vielen der jungen Besucher am Samstag Abend bekannt aus den Kinofilmen "Sister Act", dessen Gospelstücke auf öfters angestimmt wurden.

Eindrucksvoll umgesetzt hatte der Chor auch die ,Gospel-Hymne' "Oh Happy Day" von Helmut Jordan. Aber so gewaltig der Klang in der Kirche auch war, Chor-Leiterin Esther Klöttschen, die mit ihrem Chor schon im Festspielhaus von Bayreuth aufgetreten war, konnte die Öschelbronner nicht so richtig zum Mitsingen bewegen. "Jetzt singen wir den Refrain solange, bis alle mitsingen," drohte sie den Zuhörern lächelnd, und, siehe da, zum jüdisch-deutschen Lied "Heavenu Shaloom" sangen fast alle Besucher.

Esther Klöttschen erzählte zwischen den einzelnen Liedern von deren Bedeutung, lieferte die Hintergründe ihrer Entstehung oder schilderte ihre persönlichen Erlebnisse, die sie mit den 26 Stücken verband. "Mir liegen immer die Tränen in den Augen, wenn das Lied 'Von guten Mächten' ansteht," schilderte Klöttschen. Dietrich von Bonhoeffer hatte den Text dazu 1945 kurz vor seiner Hinrichtung durch die Nationalsozialisten geschrieben. Der evangelische Theologe und Direktor der Bekennenden Kirche wäre Widerstandskämpfer gewesen, hieß es damals.

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Letzte Aktualisierung: 21.4.2020

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