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Vorstellung der Seniorenwohnanlage

Großer Andrang macht Investoren und Gemeinde zuversichtlich

Begegnungsstätte und bürgerschaftliches Engagement sollen Haus und Gemeinde verknüpfen

(20.11.2006) Straubenhardt-Conweiler(jaso). Wenn das Interesse allein an der Projektvorstellung ausschlaggebend wäre, müssten die Beteiligten am Bau der Seniorenwohnanlage im „Breite Äcker“ mindestens doppelt so viele Wohungen bauen als geplant: Mehr als 150 Interessenten und Neugierige ließen den Sauerstoff im Vereinszimmer der Straubenhardthalle am Freitagabend knapp werden, als Gemeinde und Investoren Baupläne, Modell und Preise der 26 Seniorenwohnungen mit Betreuungsservice vorstellten.

„Wenn das Interesse an diesem Projekt weiterhin so erfolgreich wie dieser Abend verläuft, kommt gleich das nächste Projekt dieser Art,“ scherzte Bürgermeister Willi Rutschmann. Doch weniger frohgemut stimmten ihn wohl die Zahlen des Statistischen Landesamtes. Denn die machen für seine Gemeinde keine Ausnahme vom allgemeinen Trend zu immer weniger jungen Einwohnern, dafür immer mehr älteren. Auf diese Entwicklung sollte man vorbereitet sein, dachte sich der Straubenhardter Gemeinderat und besuchte bereits in Betrieb genommene Seniorenwohnanlagen.

„Die Gemeinde Straubenhardt hat viel Engagement gezeigt,“ attestiert Gustav Bylow, der für den Investor FWD den Vetrieb der Wohnungen leitet. Mit dem betreuten Seniorenwohnheim als wichtiger Baustein im Wohnungsangebot für ältere Menschen biete man die Möglichkeit der rechtzeitigen Vorsorge. „Man muss nicht lamentieren, früher seien die Familien noch zusammengestanden und die Enkel lebten noch mit im Haus und kümmerten sich um einen. Sondern man muss daran denken: Die Nachkommen müssen heute entlastet werden.“ Es sei die Sorge der heutigen jungen Generation, für die Kosten der vielen Älteren nicht aufkommen zu können.

Besagte Vorsorge ließe sich etwa durch den Erwerb einer der 26 Wohnungen mit zwischen 53 und 88 Quadratmetern umsetzen. Die Vorteile gegenüber einer normalen Wohnung: seniorengerechte Bauweise und eine Halbtagsmitarbeiterin, die bei Behördengängen und Fragen des täglichen Lebens hilft. „Ein Multitalent“, versprach Reinhold Varwig, Gemeindekämmerer und Geschäftsführer der „Sozialstation Straubenhardt“, die die Betreuung der Bewohner übernehmen wird. „Wir wollen uns abheben von den etlichen anderen, gewöhnlichen Einrichtungen, die es in der Region gibt.“
Dazu wird auch die Integration in das Straubenhardter Gemeindeleben gehören: Die Begegnungstätte im Erdgeschoss des Hauses werde Ausgangspunkt von Bürgerschaftlichem Engagement sein. Zwei Besuche in anderen Häusern des Investors hätten gezeigt, dass es möglich sei, durch ehrenamtliche Mithilfe den Bewohnern der Seniorenanlage jeden Tag einen anderen Programmpunkt anbieten zu können. „Backen am Samstag, Kaffeetrinken sonntags, dann mal der Besuch von Kulturveranstaltungen in Karlsruhe oder Pforzheim,“ so Varwig. „Eben ein großes Angebot, dass sich niemand allein fühlen muss.“

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Letzte Aktualisierung: 9.6.2024

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