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Oktoberfest: Morgen ist es soweit

(15.09.2006) reuters - Am Samstag ist es wieder so weit: Das Münchener Oktoberfest wird um Punkt 12 Uhr mit dem Faßanstich durch den Münchener Oberbürgermeister Christian Ude (SPD) eröffnet. Vom 16. September bis zum 3. Oktober werden über sechs Millionen Besucher erwartet.

Denen steht eine Fläche von 31 Hektar zur Verfügung. Das sind mehr als 20 Fußballfelder, auf denen 621 Marktkaufleute, Schausteller und Gastronomiebetriebe auf gute Geschäfte hoffen. Insgesamt sind an den 18 Tagen rund 12.000 Menschen beschäftigt. Die hoffen jetzt nach dem heute einsetzenden Regen nur noch auf besseres Wetter - wie Wiesenwirt Peter Schottenhamel: “Wir sind sehr zuversichtlich, dass der Besuch vom Papst nicht nur schönes Wetter für die Papstzeit gebracht hat, sondern auch, dass er ein bisserl für uns betet, dass wir während der nächsten 18 Tage auch schönes Wetter haben. Und dann passt alles.”
Die offizielle Eröffnung mit dem traditionellen Ausruf “O’zapft is!” wird wie in den vergangenen Jahren auch durch Schottenhamels Festzelt schallen. Das Zelt besteht seit 1953 und hat eine Fläche von 4.800 m² mit 6.000 Plätzen. Der Wirtsgarten hat 4.000 Plätzen auf einer Fläche von 2.200 m². Die Tradition des Faßanstichs geht auf das Jahr 1950 zurück, als der damalige OB Thomas Wimmer das erste Fass anschlug. Die Geschichte des Zeltes als gastronomischen Betrieb geht auf 1876 zurück, als der Schottenhamel ein Bretterschuppen hinter dem Königszelt war.
Für Ude wird dieses Jahr auch wieder zur Nagelprobe, mit wievielen Schlägen der Faßanstich glückt. Zu seinem ersten Faßanstich kurz nach seiner Wahl 1993 brauchte Ude sieben Schläge, im vergangenen Jahr nur noch zwei. Das werde heuer wohl nicht unterboten, prognostiziert Schottenhamel: “Der OB ist mittlerweile ein solcher Profi, dass er es locker mit einem Schlag schafft. Aber wenn er’s in dem Jahr mit einem Schlag schafft, dann würden die Zeitungen wahrscheinlich berichten, dass er’s im nächsten Jahr ohne einen Schlag schafft. Deshalb wird er wieder zwei Schläge brauchen.”

Würde Udes 12. Anstich misslingen, würde kostbares Gut die Festzelt-Bühne hinunter fließen: Für eine Maß Bier müssen die Gäste 7,50 Euro bezahlen. So teuer war das Oktoberfest-Bier noch nie in seiner 196 jährigen Geschichte. 1810 fand das Fest seinen Ursprung in den Hochzeitsfeierlichkeiten des Kronprinzen und späteren König Ludwig I. von Bayern und der Prinzessin Therese von Sachsen-Hildburghausen. Nach ihr ist auch das Festgelände benannt: die Theresienwiesen.

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Letzte Aktualisierung: 9.11.2021

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